Umzug, Teil 2

Am 1. Juni bin ich von meiner vorübergehenden Unterkunft bei Jose in mein (hoffentlich) dauerhaftes Zuhause gezogen. Die Wohnungssuche hat zwar nur 3 Wochen gedauert, fühlte sich aber viel länger an – wahrscheinlich weil ich mitunter extrem desillusioniert von den Besichtigungen zurückgekehrt bin (Winzige Zimmer ohne jeglichen Stauraum, teure Zimmer in widerlich dreckigen Wohnungen). Glücklicherweise hab ich jedoch die Anzeige von Louisa entdeckt – sie suchte eine neue Zimmergenossin. Louisa und ich haben uns auf Anhieb verstanden (was vielleicht auch dadurch begünstigt war, dass sie aus Berlin kommt) und obwohl das Zimmer ziemlich klein ist, hat es sich gut angefühlt. Die Wohnung ist insgesamt relativ klein, aber schön hell, sauber und in Hove, direkt an der Grenze zu Brighton – also genau da, wo ich hinwollte.
Der Einzug ging schnell, ich hatte ja nicht viel zum Verstauen und einräumen. Eine Woche habe ich in der Wohnung verbracht, bevor ich meinen Heimaturlaub antrat. Ideales Timing, denn so konnte ich mir ein Bild verschaffen, was ich von meinem ganzen Kram aus Leipzig mitbringen und vor allem unterbringen konnte. Meine Habseligkeiten hatte ich Ende April in ganzen 14 Kisten und 3 großen Reisetaschen vertaut – dass ich das nicht alles würde mitnehmen können war klar. Vieles waren auch Küchenutensilien, die ich nicht mehr brauchen würde, da meine jetzige Küche ausreichend ausgestattet ist. Und natürlich diverser Kram, der sich über die Jahre ansammelt und den man nicht wegwerfen möchte.

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Jedenfalls wurde alles noch einmal neu sortiert und übrig blieben 4 Umzugskartons, 1 Reisetasche, ein bisschen Kram und mein Fahrrad. Eine Transportfirma hab ich übers Internet gefunden und die haben alles am Freitag abgeholt und am Dienstag (als ich wieder zurück war) nach Hove gebracht. Leider ist dabei das Schloss meines Fahrrads, das ich in mein Körbchen gelegt und blöderweise nicht angeschlossen habe, verlorengegangen. Ansonsten ist alles heil angekommen und ich konnte den Dienstagabend damit verbringen Kisten auszuräumen und zu überlegen wie ich alles in meinen 3 Möbelstücken (kleiner Kleiderschrank, 2 kleine Kommoden) verstaue. Hat soweit ganz gut geklappt.

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Kommenden Montag erwarte ich dann noch eine Lieferung von Ikea, damit ich endlich an einem ordentlichen Schreibtisch arbeiten kann und vor allem besser schlafe! Die Matratze auf meinem Bett ist leider nicht die Neueste und man merkt deutlich die Sprungfedern, egal auf welcher Ecke man liegt. Geht zwar, muss aber nicht. Es geht doch nichts über eine schöne Schaummatratze. Darauf freue ich mich 🙂
Wenn dann alles da ist und ich das Zimmer etwas dekoriert habe, gibt’s auch endlich Fotos. Das kann aber noch ein paar Tage dauern…