Sport Frei! im Oktober

Der Oktober war ein recht aktiver Monat für mich. Los ging es am Tag der deutschen Einheit, wo ich mit Petra und Louisa nach Tunbridge Wells fuhr um dort bei der Major Series South mitzumachen – ein Hindenislauf, den Lousia und ich bereits im März schon mal gemacht haben. Ok zugegeben, wir Mädels haben und von Lewis fahren lassen, der dann auch seine (leider weniger ausgeprägten) Fähigkeiten als Fotograf unter Beweis stellen durfte. Aber ich will ja nicht meckern, zumindest gibt es diesmal ein paar mehr Bilder als beim letzen Mal.

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Louisa hat den 10km Kurs gewählt Petra und ich haben uns auf 5km beschränkt. Petra mit ihren superlangen Beinen war dann auch ganz schnell außer Sichtweite für mich und hat insgesamt Platz 15 unter 774 Teinehmern belegt. Ich habe es nach 56min (wobei ich bestimmt 10min am letzten “Hindernis”, der Schaum-Wasser-Rutsche, warten musste) immerhin noch auf Platz 81 gesamt und 39 unter 509 Frauen geschafft. Louisa hat aufgrund der längeren Strecke eher angefangen und wie es der Zufall wollte, durften wir dann gemeinsam ins Ziel rutschen. Man sieht auf den Bilder, dass wir Spaß hatten, oder?
Kurz vor der Veranstaltung hat mich leider ein kleiner gemeiner Virus umgehauen, so dass ich etwas angeschlagen durch kalte Bäche und Schlammseen krabbeln musste. Die beiden darauffolgenden Tage verbracht ich ausschließlich im Bett. Aber man muss halt Opfer bringen 😉

Eine Woche später stand dann der Color Run auf dem Programm. Angelehnt an das indische Holi Festival wurde hier Spaß und Sport vereint und Aufgabe war es 5km zu laufen während man zwischendurch mit Farbpulver bombardiert wurde. Die meisten Leute sind allerdings nicht gerannt sondern spaziert, so dass die 5km nicht wirklich anstrengend waren. Wie man auf den Fotos (die ich übrigens online von der Color Run Galerie auf Facebook geklaut habe) erkennt, war das Event extrem gut besucht. Meine Laufschuhe tragen auch immernoch die Farbe dieses Tages, weil ich sie so viel schöner finde und mich weigere sie zu waschen 🙂

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Am Nachmittag des selben Tages fuhr ich dann auf die Einweihungsfeier meiner Freunde Anna und Thomas, die mich leider verlassen haben und nach Broadstairs an der Ostküste in Kent gezogen sind. Am Sonntag gabs für die Besicher als Teil des Unterhaltungsprogrammes eine Stadtführung durch Broadstairs (das ging recht schnell da der Ort sehr klein ist) und ausschließlich für mich (wohoo!) noch einen Ausflug zum Kingsgate Bay. Die Region ist definitiv einen Besuch wert und die Küstenbereiche sehen echt wunderschön aus! Trotzdem schade dass die beiden jetzt 2h von mir entfernt wohnen.

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Zu der Zeit hatte ich übrigens mal wieder einen interessanten Job online gefunden auf den ich mich beworben habe. Ein Digital Content Producer wurde gesucht und zwar schnell. Und ich hab es tatsächlich geschafft mich für ein Interview zu qualifizieren. Da es in dem Projekt um Videoprouktion vom Filmen bis Schneiden geht war das Interview schnell gemeistert und offenbar mochten mich meine Interviewer so gern, dass sie mir nach einem Wochenende Wartezeit den Job angeboten haben. Ich musste natürlich nicht lange überlegen und habe direkt zugesagt. Und da es manchmal ganz schnell gehen kann, fange ich morgen bereits in meinem neuen Büro an. Dazu dann aber nächsten Monat mehr 🙂

Ende Oktober flog ich dann noch für ein kurzes Wochenende nach Deutschland, da mein Abijahrgang zum Wiedersehen einlud. Vorher verbrachte ich noch einen sonnigen Vormittag mit Katja, Dani, Thomas und der kleinen Nora und anschließend gab es noch ein paar ungesunde Leckereien beim Kaffee mit Eric. Nomnom!

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Das Abitreffen, auf das ich mich übrigens sehr gefreut habe, fand Samstagabend statt und von den ca. 100 Absolventen unseres Jahrganges haben es fast die Hälfte geschafft auch zu kommen. Ich hätte mich natürlich gefreut wenn noch mehr anwesend gewesen wären aber mit allen schafft man es an einem Abend sowieso nicht zu quatschen deshalb freuen wir uns einfach über die 50%ige Anweisenheit. Natürlich gab ein obligatorisches Gruppenfoto:

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Und da ich diesmal nicht gefragt wurde ob ich meine Kamera mitbringen könnte (worüber ich selbstverständlich nicht böse war!) bin ich tatsächlich auch auf ein paar Bildern drauf 🙂 Zwei hab ich mal von einem der Fotografen des Abends, Thomas, geklaut. Unglaublich dass ich mit meiner Romy dieses Jahr schon 30jährige Freundschaft feiern durfte – dabei sehen wir doch keinen Tag älter als 25 aus 😉

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Sonntag war dann vor meinem Rückflug noch ein wenig Zeit für einen Familienausflug. Diesmal haben meine Eltern ihren Auftrag, doch bitte eine Aktivität auszusuchen, auch ernst genommen und wir sind zur Ausstellung am Tagebau Espenhain gefahren.

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Sonntagabend sollte dann mein Flieger um 22.35Uhr von Berlin-Schönefeld zurück noch London gehen. Leider hat das alles nicht so richtig geklappt. Starker Nebel in England hat diverse Flüge verzögert, so dass wir erst 2.50Uhr morgens tatsächlich losfliegen konnten. Ich hab dann den ersten Zug am morgen vom Flughafen nehmen dürfen und war 5.45Uhr zu Hause. Nach 1h Schlaf war die Nachtruhe beendet, da ich um 8Uhr wieder im Büro sein musste. Ich habe keine Ahnung wie ich den Tag überstanden habe, aber irgendwie hab ich es geschafft nicht komplett durchzuhängen. Manchmal überrasche ich mich selbst 🙂