Roadtrip und Terrassenparty

Teil 1: ROADTRIP
Es waren einmal 4 Freundinnen, die eines Tages bei einem leckeren Sunday Roast beschlossen dass es an der Zeit wäre gemeinsam Urlaub zu machen. Die Projektplanung wurde ohne großes Tamtam an die organisierteste Person, in ihrem Team auch als “The Super-German” (im allerpositivsten Sinne) bekannt, übertragen. Nennen wir diese Person mal Petra.
Nach vielen Ideen und Vorschlägen für Ziel, Dauer und Zeitpunkt fand Petra das Roadtrip-Mobil und so nahm die Planung ihren Lauf. Es wurde ein originaler 1972 VW Campercan, genannt Percy, gebucht. Ein Urlaubsziel wurde auch schnell gefunden – die Ilse of Wight wurde einstimmig für gut befunden. 1 langes Wochenende sollte gemütlich gecruised, geschlemmt und gechillt werden.

Zur Einstimmung auf die tollen Urlaubsbilder möchte ich erstmal die Roadtrip-Crew vorstellen:  Kathrin, Louisa, Petra und Anja (also ich).

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Und unser treues Gefährt Percy. 43 Jahre alt aber noch kein bisschen müde und fast komplett original erhalten. Mit Schlafplätzen für bis zu 4 Personen plus Außenzelt. Mit Gasofen, Stauraum und unglaublich viel Charme.

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Und los ging es… Von Portsmouth mit der Fähre auf die Isle of Wight. Dort erwartete uns bestes Sommerwetter. Unser erster Campingplatz am westlichen Zipfel der Insel war schön leer und perfekter Ausgangspunkt fürs erste Sonnenbanden und anschließenden Ausflug zu den Needles.

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Auf dem Parkplatz gab es dann erstmal ein Nickerchen und Kaffee/Tee und Süßkram. So lässt es sich leben.

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Anschließend fuhren wir weiter Richtung Norden nach Yarmouth zum Abendessen und Stadtbummel.

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Zurück auf dem Campingplatz haben wir es kurz vorm Sonnenuntergang dann tatsächlich noch geschafft unser Vorzelt im Halbdunkeln aufzubauen. Dafür dass wir alle nicht unbedingt die Super-Camper sind, hat das doch ganz gut geklappt.

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Am nächsten Morgen ging es nach einen kleinen Frühstück im süßesten Cafe in der Nähe unseres Campingplatzes Richtung Süden. Entlang der Küste führen wir nach Ventnor, dort gab es fanstastisches Essen in Petras Geheimtipp “Crab Shack” und ein Spaziergang durch den Ort bevor wir weiter nördlich noch Shanklin und Sandown besuchten. Im Dunkeln ging es dann wieder zurück in den Westen der Insel, wo wir froh waren am Morgen das Zeit nur vom Auto abgetrennt, aber nicht komplett demontiert zu haben.

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Am Sonntag wollten wir die Mitte der Insel etwas näher erkunden und fuhren nach Godshill.

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Und anschließend stand ein Besuch auf der Garlic Farm an. Ich bin ja nun nicht gerade der gößte Knoblauchfan, aber bei einer Abstimmung 3:1 hatte ich leider keine Chance. Meine Befürchtung dass man schon von Weitem riechen kann was einen erwartet wurde aber glücklicherweie nicht bestätigt. Im Gegenteil, ich konnte gar keinen Knoblauch riechen. Auf der Farm konnte man alle möglichen Dinge mit Knobi kosten (und kaufen), sich verschiedene Knoblauchgewächse anschauen und natürlich auch lecker essen. Boah war das lecker. Trotz Knoblauch!

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Am Nachmittag stand dann wieder die Rückreise Richtung “Festland” (also fest im Vergleich zur Isle of Wight) an mit einer letzten Übernachtung auf einem Campingplatz. Percy war unter anderem auch mit allerhand Unterhaltungsoptionen ausgestattet – darunter auch Twister. Das musst natürlich probiert werden. Lange Beine gewinnen übrigens meistens 😉

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Am nächsten Morgen hieß es dann ein letztes Mal zusammenpacken und Percy seinen Eltern zurückbringen. Wir waren alle etwas traurig ihm Tschüß sagen zu müssen…

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Teil 2: TERASSENPARTY / DER REST DES MONATS
Louisa hatte kurz nach unserem Urlaub im August Geburtstag und ich habe für sie Sonne bestellt und einen tollen Nuss-Cheesecake gebacken – zuckerreduziert, lecker und ziemlich fotogen. Gefeiert haben wir dann in kleiner Runde mit Petra auf unserer Terasse – mit “bubbly” (Sekt) und Snacks. Und Geburtstagskuchen versteht sich.

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Und weil so schönes Wetter war und man das hier in England ja geniessen muss solange es geht, bin ich mit Lou, Petra und Petras “Gasteltern” Linda und Jeff noch die Downs erkunden gegangen. Ich bin immer wieder fasziniert wie unglaublich groß die Downs sind und was man alles erkunden kann. Dank Kiko (Auto) kann ich das ja jetzt auch weiterhin fleißig machen.

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So, das waren schon alle interessanten Fotos und Geschichten vom August. Sonst ist gar nicht so viel passiert. Achja, ich hab beim Parkrun meine letzte Bestzeit für 5km wieder übertroffen und bin jetzt bei 28.36min. Wohoo! Immer noch nicht wirklich schnell, aber ich schiebe das auf meine kurzen Beine 😉
Der September ist bisher eher unaufregend, mal sehen was ich da als nächstes berichten kann…