Jet-setting und so

Wow, jetzt sind wir bereits mitten im Oktober und ich hab monatelang nichts mehr berichtet. Dabei war doch so viel los!

Zum Einen hab ich eeeendlich meine Islandfotos vom letzten März (!!) bearbeitet. Die hatte ich ja schon seit einem Jahr angekündigt. Tataaaaa:

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Mehr davon gibt’s auf meinem anderen Blog.
Und ein Video hab ich auch gemacht:

Ausserdem hab ich ein neues Fotoprojekt zum Thema “Tee” gestartet, auf Tumblr. Ab und zu werd ich dort neue Bilder von Teetassen präsentieren. Weil’s Spaß macht.

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Im Juli bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Berlin geflogen. Mit meinen deutschen Brighton-Mädels Louisa, Petra und Kathrin und unserer kürzlich adoptierten Quoten-Engländerin Elaine verbrachte ich ein paar entspannte Tage in Lou’s hood Kreuzberg. Wir haben ein bisschen Touri gespielt, haben super lecker gegessen, sind mit Fahrrädern durch die Stadt gedüst und haben die Sonne genossen. Meine liebe Maja und Frieda hab ich ebenfalls getroffen. Und zum Abschluß des Urlaubs gab’s Milchschnitte 🙂

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Ende Juli ging es noch für eine Woche nach Leipzig und Zwickau. Außer viel Essen, Freunde treffen und chillen ist da allerdings nicht viel passiert. Abgesehen von einem Ausflug zum Baumkronenpfad Hainich in Thüringen…

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… und einem Abstecher zum ehemaligen Lichtenberg-Gymnasium.

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Weiter gings im August mit einem lang geplanten Technikkauf: Ich hab mir ein neues “Spielzeug” gegönnt. Meine 2 geliebten DSLRs inklusive aller Objektive wurden gegen ein kleineres Modell und weniger Objektive eingetauscht und trotzdem hab ich noch draufgezahlt. Finanziell kein guter Tausch, in jeder anderen Hinsicht aber eine großartige Entscheidung. Da ich ja schon von meiner kleinen Fuji X100 so begeistert bin, welche mich seit fast 5 Jahren auf Reisen begleitet, hab ich nun den großen Bruder – oder Onkel oder Großtante oder wie auch immer die Familienverhältnisse da so sind – ins Haus geholt und fotografiere nun mit einer Fuji X-Pro2.

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Ist sie nicht schön? Naja, muss sie ja auch bei so viel Kohle 😉 Ich war zum
Ausprobieren ein bisschen unterwegs in Brighton…

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Im September hat meine neue Kamera dann endlich einen richtigen Ausflug machen dürfen. Ich flog nach Seattle um meine Freunde Sharon, Melissa und Patrick zu treffen. Die kenn ich, seit 2005 als ich in Honolulu gelebt hab und nachdem wir uns jetzt 4 Jahre nicht gesehen hatten, war eine Hawaii-Reunion geplant.
Sharon wohnt inzwischen in Seattle und ich kam als Erstes bei ihr an. Wir haben kleine Ausflüge in die Umgebung von Burien und Seattle gemacht und die Gegend erkundet. Unter anderem waren wir auch auf der Washington State Fair (sowas wie ne Kleinmesse, nur in groß – also riesig, weil ist ja Amerika).

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Am Montag kam Melissa dazu, die gerade in Colorado im Urlaub war – und es wurde weiter erkundet… Zu dritt.

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Und Montagabend kam auch Patrick an – der war übrigens eine Überraschung für Sharon 🙂

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Zu viert ging es dann für 1.5 Tage nach Vancouver – nur ca. 3h Fahrt von Seattle entfernt und mit dem richtigen Soundtrack im Nu vergangen. Vancouver ist echt schön. Viel grün, sehr sauber, das Wetter war auch super. Nur die Grenzübergänge waren nicht so spaßig – in beide Richtungen. Naja, lassen wir das.

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In Vancouver gibt es den Capilano Suspension Bridge Park, den wir unbedingt sehen wollten. Man läuft zwischen Baumkronen hin und her und hat ganz viel grün um sich herum. Sehr sehenswert!

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Als ich wieder zurück in Brighton war, verbrachte ich den Rest des Septembers mit Crossfit, um all das ungesunde Essen aus den USA wieder abzutrainieren, und mit Salsatanzen.

Und siehe da, schon sind wir im Oktober. Der ist noch nichtmal zu Ende und schon ganz schön sportlich. Louisa, Petra und ich machten bei einem 10km langen Schlamm- und Hindernislauf mit. Meiner Meinung nach der Beste, den wir bisher gemacht haben.

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3.5h hat es gedauert die Distanz und 65 Hinternisse zu überwinden. Am Ende hatten wir wieder so viel Dreck an uns, dass selbst 20 Minuten Duschen nicht halfen richtig dauber zu werden. Und ein paar Schrammen und blaue Flecke hab ich auch gesammelt. Wenn es einen Wettbewerb für den geschundesten Körper gäbe, hätte allerdings Louisa gewonnen!
Aber wir wollen ja nicht jammern, und ne Pause gibt’s auch nicht deshalb stand am Morgen nach dem Mud Monsters Run ein 8km Lauf für einen guten Zweck – zur Unterstützung von häuslicher Gewalt gegen Frauen – an. Allerdings wurde dabei Petra gegen Elaine ausgetauscht…

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Wer mich kennt, weiß das ich Laufen nicht mag. Und wer mich wirklich gut kennt weiß, dass das eine ganz schön starke Untertreibung ist. Aber ich will ja auf meinem Blog nicht fluchen, das gehört sich nicht 😉 Deshalb belassen wir es bei “Ich geh nicht so gern laufen”. Jedenfalls bin ich noch nie 8km am Stück gerannt. Ich hab’s im vergangenen Jahr mal auf 7,5km geschafft, mit Gehen zwischendurch. Danach war ich so gelangweilt dass ich nach Hause gegangen bin. Ich bin also ohne Training und mit einem vom Vortag geschundenen Körper 8km gelaufen. Ohne anzuhalten – weil das würde das Elend ja nur weiter hinauszögern. Also nicht, dass ich angeben will, aber das hab ich schon echt gut gemacht. Gedauert hat der “Spaß” für mich 50:52min. Gut, ne?! Ich möchte keine Almosen aber ein virtuelles Schulterklopfen geht schon.
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Danke! 🙂

Mein Fotoprojekt, bei dem ich wöchentlich ein Portrait von einer Person mache, läuft übrigens weiterhin sehr gut – ich hab noch keine Woche verpasst und ich bin nur noch 12 Wochen vom Ziel entfernt.

Und Videos nehm ich auch fleißig (fast) täglich auf. Meinen letzten Zusammenschnitt hab ich im September erstellt und der sah so aus:

So, mehr gibt’s erstmal nicht zu erzählen. Reicht auch, oder?!

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